YAZ Stuttgart – Der Gründer Erkan Erkul

 

Guten Tag Herr Erkul, stellen Sie sich doch bitte kurz vor.

Ich heiße Erkan Erkul und bin Mitbegründer des Yaz Restaurantkonzepts. Ursprünglich komme ich aus der IT Industrie und bin von Hause aus Betriebswirt.

Wie würden Sie einem Gast Ihr Konzept in einem Satz beschreiben?

Wir sind eine völlig neue gastronomische Alternative in der City und bieten mit einer „Prise Orient“ gewürzte frisch zubereitete Speisen, ein modernes dezent exotisches Ambiente sowie einen neuen Serviceansatz zu erschwinglichen Preisen mitten in der Stadt.

Warum haben Sie sich für die Systemgastronomie entschieden?

Weil ich in diesem Segment die größten Potenziale zur Optimierung sehe. Optimierungen zum Wohle der Gäste und zum Fortschritt der Branche. Ich würde uns in diesem Sinne auch als Avantgardisten der Systemgastronomie sehen. Wir wollen mit unserem Wirken den Wandel hin zur besseren Wahrnehmung der Systemgastronomie am Markt befeuern.

Wo liegen die Schwerpunkte in der Umsetzung eines Projekts dieser Größe?

Es gibt drei wesentliche Schwerpunkte: 1. Einen genauen Plan dessen, was man eigentlich machen will und was nicht. 2. Die Finanzierung der Umsetzung dieses Plans. 3. Die Menschen, die das Konzept schließlich mit Leben füllen und jeden Tag dafür sorgen, dass das Werteversprechen an die Gäste eingehalten wird.

Welche Gründe gaben Ihnen den Anlass, sich für das Thema „Orient“ zu entscheiden?

Ich hatte den Eindruck, dass der Markt in diesem Bereich noch eine Lücke aufweist. Der Orient hat so viel zu bieten und ich habe es bedauert, dass diese Alternative bislang nicht präsent ist. Manche gehen hin und setzen den Döner mit Orient gleich. Das ist in meinen Augen grober Unfug.

Welche Argumente sprachen für den Start in Stuttgart?

Die Wahl fiel auf Stuttgart weil wir hier eine sehr schöne Location für uns erschließen konnten. Das Kundenvotum in der aktuellen Pilotphase ist uns besonders wichtig und wir wollen unser Konzept mit dem Feedback unserer Gäste im Hinblick auf die Marktakzeptanz eindeutig bewerten können. Da das Stuttgarter Publikum bezüglich neuer Konzepte recht anspruchsvoll ist, leiten wir aus einer guten Entwicklung hier auch entsprechende Perspektiven für die mögliche bundesweite Expansion ab.

Können Sie uns erste Zahlen nennen? (Größe, Mitarbeiter, Durchschnittsbon etc.)

Was ich nennen kann sind: 350qm auf zwei Ebenen, 140 Plätze im Innen und Außenbereich, 30 Mitarbeiter, Durchschnittsbon bei 11 Euro.

Welche Themen stehen nach dem Opening des Flagship auf Ihrer Agenda?

Unser Hauptaugenmerk gilt bis auf weiteres darauf, dass wir in der für ein Jahr anberaumten Pilotphase, unser Konzept weiterentwickeln und jeden einzelnen Gast, der uns sein Vertrauen schenkt, von unserer Leistung überzeugen und zu einem Markenbotschafter von Yaz machen können.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.

Herr Spennato, besten Dank auch meinerseits an Sie für Ihr Interesse.

von Fabio Spennato – 24.10.2013

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