Vera Pizza Napoletana – Der nächste Trend?

Sie gilt als das Original: Die Verace Pizza Napoletana (VPN). Vor 150 Jahren in Neapel als Arme-Leute-Essen erfunden, ist Sie heute der Maßstab eines jeden echten Pizzaioli. Was macht sie so anders? Die Zutaten, die Verarbeitung und die Herstellung einer Verace Pizza Napoletena (echte neapolitanische Pizza), sind genau definiert und werden von der „Associazione Verace Pizza Napoletana“ in Neapel (Italien) kontrolliert. Nicht jeder kann und nicht jeder darf, eine echte VPN herstellen. Im Grunde gibt es nur 2 Sorten: Die Margherita und die Marinara. Weizenmehl der Sorte 00, San Marzano Tomaten aus der Region Kampanien welche in Vulkanasche heranwachsen, Büffelmilch Mozzarella (>50% Fettgehalt) oder Kuhmilch Mozzarella (Fior di Latte / >45% Fettgehalt), dürfen zur Fertigung einer VPN verwendet werden. Gebacken wird, und da ist auch schon der nächste Unterschied, bei 485° Celsius in einem Holzbackofen auf Stein. Durch die sehr hohe Temperatur im Ofen, benötigt sie nicht länger als 90 Sekunden zur Vollendung.

Wenn man sie probiert hat, möchte man am liebsten keine andere Pizza mehr essen, so ging es mir zumindest. In Italien eine Institution, in Japan, Australien und den USA schon seit vielen Jahren ein Trend, in Deutschland noch unbekannt. Die Pizza Napoletana ist für viele Casual Dining Konzepte ein erfolgreiches Fundament. Ob „Una Pizza“ in San Francisco, „Pizza Riva“ in Wien oder das „Luigia“ in Genf, alle Napoletana Konzepte erhalten durchweg positive Bewertungen und gehören zu den besten Restaurants in der jeweiligen Stadt. Ob die VPN den nationalen „Better-Burger“ Hype ablöst steht in den Sternen, die Kraft hätte sie hierzu in jeder Hinsicht.

von Fabio Spennato – 18.08.2013

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