Die Rakete unter den Lieferdiensten – EatFirst Berlin

Wird der neue Rocket Internet Klon auch in Deutschland den Delivery Markt umkrempeln? <<EatFirst>> startete vor 2 Monaten in London, und vor ein paar Wochen auch in Berlin. Im Grunde folgt EatFirst dem Grundgedanken der Rocket Macher: Ein erfolgreiches Geschäftsmodell aus den USA kopieren, schnelles Wachstum einleiten, Markt aufmischen und wenn möglich teuer wieder verkaufen. Die Taktik scheint zu funktionieren. Ebay Deutschland, Jamba, Groupon oder Zalando sind nur einige Beispiele der Samwer Brüder, die ihr Unternehmen Rocket Internet tauften.

Zurück zu EatFirst, dem blitzschnellen Lieferdienst aus Berlin. Schnelle Essenslieferungen kennen auch wir in Deutschland, doch bei EatFirst funktioniert einiges anders:

  • Lieferung nur von Mo. – Fr. und nur von 11:45 – 14:00 Uhr.
  • Es gibt jeden Tag ein wechselndes Angebot, wobei nur 2 verschiedene Gerichte pro Tag hergestellt werden (eines davon vegetarisch).
  • Bestellung erfolgt ausschließlich per Internet (Webseite, App).
  • Liefergebiete pro Fahrer sind sehr klein gehalten, um eine Lieferzeit von max. 15 Min. pro Bestellung zu gewährleisten.

Was verrückt klingt, kann für Berufstätige mit Internetzugang und beschränkter Zeit ganz klar von Vorteil sein. Was kann aber auch nervig werden? Ist es die Größe der Portion, da für 7€ je Gericht inkl. Lieferung, die Speisen eher mittelgroß ausfallen? Ist es die mangelnde Auswahl der Gerichte, oder doch eher die Temperatur der Speisen? Pro Tour fährt jeder Fahrer 12 Gerichte mit seinem Fahrrad spazieren, bis sie letztendlich bestellt und ausgeliefert werden. Innovation tut jeder Branche gut, ob die Kunden jedoch mit dem neuen Konzept klar kommen wird sich ganz bald zeigen. Potential hat es zumindest.

www.eatfirst.de
www.facebook.com/eatfirst.de

von Fabio Spennato – 15.10.2014

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