What’s Pizza – Düsseldorf

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Die Düsseldorfer <<What´s Beef>> Macher haben ein gutes Gespür für Trends und Design bewiesen. Ihr Burger Konzept brummt und weitere Filialen sind schon längst in Planung. Aber was folgt nach einem Trend? Klar, ein neuer Trend. Nachhaltige Burger sind schwer angesagt, aber wie sieht es mit dem Fast Food Klassiker Number One aus, der Pizza? Ein traditioneller Teigfladen, der mit ehrlichen Produkten und in zelebrierter Handwerkskunst zubereitet wird, könnte in Deutschland einen neuen Hype auslösen. Das dachte sich wohl auch Varol Selim, der kurzerhand sein Café und Toy Store in die poppige Pizza Bar <<What´s Pizza>> umbauen ließ.

Die Grundidee ist simpel. Eine authentische Pizza, in lockerer Atmosphäre, mit Selbstbedienung und Coolness-Faktor. Am Counter wird geordert, auf einem zugewiesenen Bon steht die Nummer der Bestellung, die bei Fertigstellung der Speisen auf einem großen Bildschirm prangert und zur Abholung auffordert. Wenn einem der Hunger packt, nervt jedoch der ständige Blick auf den Monitor um seine Nummer aufblinken zu sehen. Das Interieur des Lokals stammt noch teilweise aus dem Toy Store und wirkt Pizzeria untypisch durchdesignt. Schwarze Fliesen, Gummiboden und poppige Gemälde verleihen dem Restaurant ein ganz spezielles Flair, das für Geschäftsleute, Familienfeiern und für 1. Dates wohl nicht ganz passend ist. Muss es aber auch nicht, denn es gibt ja zum Glück die Generation Y die trendige Locations vergöttert.

Die Pizza, nun ja, sie ist eine wilde Mischung aus Neapolitan Style und New York Style Pizza. Eine echte Napoletana spielt in einer anderen Liga, da kommt die „authentische“ #whtspz-Pizza leider nicht ran. Fleisch, Fisch und Büffel Mozzarella gibt es nur an Feiertagen und am Wochenende. Ob sich die Idee durchsetzen wird? Die Karte ist klein und einfach gehalten. Die Marinara bekommt man für 6,00€ und die Margherita mit Kuhmilch Mozzarella ist für 8,00€ zu haben. Neben einem gemischten Salat, Craftbeer und hauseigener Limonade, gibt es zudem Pizzen die nach Wunsch zusammengestellt werden können. Man hat u.a. die Wahl zwischen Vollkorn Teig, veganer Mozzarella, Tofu und Algensalat. Das Konzept hat Potential und passt zu den aktuellen Bedürfnissen. Es könnte zum nächsten großen Ding werden.

von Fabio Spennato – 10.06.2015

Die Food Truck Deutschland Story

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Food Service (Ausgabe 02.2015)

Die Medien sind begeistert! Ob große Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Fernsehsender oder Fashion Blogs, alle finden Street Food geil und Food Trucker unheimlich zeitgemäß. Deutschland freut sich und vielerorts sprießen umgebaute Fahrzeuge und hippe Fressmärkte aus dem Boden. Folgende Schlagwörter werden gerne mit dem Trend in Verbindung gebracht: Gesund, Frisch, Regional, Preiswert. Alles toll? Jein!

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deli*bluem – Wien

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Eine 42-Jährige Wienerin hängt ihren Job bei einer großen Bank an den Nagel, und widmet sich voller Hingabe und Leidenschaft einem Food Projekt. Andrea Vaz-König möchte eine echte Alternative zum schnöden Gastro-Angebot in ihrer Stadt umsetzen, und tüfftelt seit geraumer Zeit an einer nachhaltigen Idee. An der Entstehung ihres Konzepts lässt sie alle teilhaben, so veröffentlicht Sie auf ihrem Blog jene Inspirationen, Eindrücke und Erlebnisse rund um ihr Ideenkind. Sie schreibt: „So, I’ve been waiting for years now for somebody to start up a place like this – a place where I can eat fresh, local, seasonal, plant-based slow food… fast in a modern comfortable atmosphere! I would be the most loyal customer ever. But nobody has done it. Which is why I decided to create it myself!“

von Fabio Spennato – 04.01.2014