Grød – Kopenhagen

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Haferbrei ist ein leckeres Produkt der Natur. Das dachten sich wohl auch 2 junge Dänen und eröffneten vor ca. 3 Jahren ein kleines feines Brei-Restaurant (Grød). Das Konzept: Haferbrei in verschiedensten Variationen und Geschmacksrichtungen. Die Idee ging auf, und schnell wurde der kleine Laden in Kopenhagen unter dänischen Hipstern Kult. Rasch folgten Cateringanfragen, der 2. Laden, ein Rezeptbuch und Haferbrei-Mischungen für Zuhause.

Was können wir von den Gründern lernen? Mut zur Lücke, Spezialisierung auf ein beliebtes Produkt und gerne erstmal klein starten und mit dem Konzept wachsen. Gefällt mir.

von Fabio Spennato – 08.12.2014

Die Rakete unter den Lieferdiensten – EatFirst Berlin

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Wird der neue Rocket Internet Klon auch in Deutschland den Delivery Markt umkrempeln? <<EatFirst>> startete vor 2 Monaten in London, und vor ein paar Wochen auch in Berlin. Im Grunde folgt EatFirst dem Grundgedanken der Rocket Macher: Ein erfolgreiches Geschäftsmodell aus den USA kopieren, schnelles Wachstum einleiten, Markt aufmischen und wenn möglich teuer wieder verkaufen. Die Taktik scheint zu funktionieren. Ebay Deutschland, Jamba, Groupon oder Zalando sind nur einige Beispiele der Samwer Brüder, die ihr Unternehmen Rocket Internet tauften.

Zurück zu EatFirst, dem blitzschnellen Lieferdienst aus Berlin. Schnelle Essenslieferungen kennen auch wir in Deutschland, doch bei EatFirst funktioniert einiges anders:

  • Lieferung nur von Mo. – Fr. und nur von 11:45 – 14:00 Uhr.
  • Es gibt jeden Tag ein wechselndes Angebot, wobei nur 2 verschiedene Gerichte pro Tag hergestellt werden (eines davon vegetarisch).
  • Bestellung erfolgt ausschließlich per Internet (Webseite, App).
  • Liefergebiete pro Fahrer sind sehr klein gehalten, um eine Lieferzeit von max. 15 Min. pro Bestellung zu gewährleisten.

Was verrückt klingt, kann für Berufstätige mit Internetzugang und beschränkter Zeit ganz klar von Vorteil sein. Was kann aber auch nervig werden? Ist es die Größe der Portion, da für 7€ je Gericht inkl. Lieferung, die Speisen eher mittelgroß ausfallen? Ist es die mangelnde Auswahl der Gerichte, oder doch eher die Temperatur der Speisen? Pro Tour fährt jeder Fahrer 12 Gerichte mit seinem Fahrrad spazieren, bis sie letztendlich bestellt und ausgeliefert werden. Innovation tut jeder Branche gut, ob die Kunden jedoch mit dem neuen Konzept klar kommen wird sich ganz bald zeigen. Potential hat es zumindest.

www.eatfirst.de
www.facebook.com/eatfirst.de

von Fabio Spennato – 15.10.2014

Oh Angie – Berlin

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Nachdem erst kürzlich das Ende der „Made-by-Rewe“ Restaurants des Kölner Lebensmittelhändlers kommuniziert wurde, wird schon seit längerem und im Geheimen an neuen Systemgastronomie Formeln getüftelt. Und bald geht es auch schon los. Diesmal jedoch in Berlin, und an einer bekannten Adresse (Friedrichstr. 67-70) soll die Formel <<Oh Angie>> gastronomischen Erfolg für den Rewe Konzern erweisen. Was sich genau dahinter verbirgt und weitere News zu den Kölner Gastroexperimenten, berichte ich umgehend hier auf meinem Blog.

von Fabio Spennato – 03.09.2014

Mancini – Frankfurt

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Noch ist nicht viel zu erkennen auf der Webseite. >>Mancini<< nennen die Macher ihr Restaurant, und „Socca“ können online bestellt werden. Wer nach „Socca“ im Netz sucht, wird schnell fündig. Auf Wikipedia findet man einen Hinweis auf >>Farinata<<, der italienische Name für einen Pfannkuchen aus den Grundzutaten Kichererbsenmehl, Olivenöl, Salz und Wasser. Desweiteren ist online zu lesen: „Das Gericht kommt ursprünglich aus Genua und ist, mit Varianten, an verschiedenen Orten im Mittelmeerraum und in Südamerika eine lokale Spezialität. Bekannt ist es auch unter den Namen Fainà, Fainè, Cecina oder Torta di Ceci. Varianten heißen Calentita oder Panelle. In der Provence nennt man dieses Gericht Cade oder Socca (um Toulon bzw. Nizza).“ Jetzt bin ich wirklich neugierig geworden! Ich bleibe dran und berichte euch umgehend.

von Fabio Spennato – 18.08.2014

Delivery 2.0 – Die Zukunft der Lieferdienste

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Heute möchte ich euch ein paar interessante Entwicklungen im >>Delivery<< Markt näher bringen. Einige spannende Konzepte haben sich mittlerweile positioniert, die den eingefahrenen Absatzmarkt kräftig aufwirbeln könnten:

  • KUKIMI / Gourmet Essen leicht gemacht, so der Titel bei Kukimi. Das Berliner Startup produziert hochwertige Speisen von einer zentralen Küche aus, und beliefert anschließend per Paketzustellung ihre Kunden. Die Herstellung und die Verpackung der Speisen beinhaltet den Prozess des Vakuumierens. Eine schonende Gärung der Zutaten bei gleichzeitiger Erhaltung der Frische kann somit gewährleistet werden. Die Gründer bieten die Möglichkeit einer Wochenbestellung an: 6 Tage am Stück, inkl. Frühstück, Snacks, Mittagessen und Abendessen. (Bestellung über Webseite)
  • EAT ÜBER / Verrückter Name mit positiver Ansage: Besser Essen als woanders. Frische und gesunde Speisen stehen auf der Agenda des noch jungen Startups mit Sitz in Berlin. Kein Convenience und keine Zusatzstoffe, sondern, mit klarem Anspruch, die gute Hausmannskost an die hungrige Kundschaft zu liefern, vorzugsweise per E-Roller oder Fahrrad. (Bestellung über Webseite, App, Telefon)
  • burgerme / Der 1. reine Lieferservice für Burger. Lange galt es als unmöglich, mittlerweile jedoch spielt auch der Burger-Marktführer in Deutschland mit dem Gedanken und testet eifrig in Osnabrück die Burger-Lieferungen. burgerme mit Sitz in München und über 20 Filialen in 3 Ländern, konnte in den letzten 4 Jahren überzeugen, und legte eine fulminante Expansion per Franchising hin. Die Bedürfnisse der Burger-Liebhaber werden endlich befriedigt. (Bestellung über Webseite, App, Telefon)
  • SpoonRocket / 4 Mahlzeiten, 2 Stunden in 12 Minuten. Was nach einem Zahlenwirrwarrr aussieht, ist in Wirklichkeit das Geschäftsmodell von SpoonRocket aus den USA. Das aktuell sehr gehypte Startup bietet nur 4 frisch zubereitete Gerichte an, welche in einer Warmhaltebox, und nur in einem 2 Stunden Zeitfenster (10:00-12:00 Uhr), in Autos auf die Kundschaft warten. Innerhalb von 12 Minuten wird der Kunde, sobald er sich im Liefergebiet befindet, bedient. Schnell wie eine Rakete eben. (Bestellung über Webseite)
  • bloomsburys / Der Premium-Restaurant-Lieferservice bietet seine Dienste u.a. in Hamburg und Berlin an. >>bloomsburys<<, schon länger in Deutschland aktiv, vermittelt zwischen Restaurant und hungrigen Kunden zuhause oder im Büro. Die Produktion der Gerichte übernehmen qualifizierte Restaurants, die Bestellung, die Logistik sowie die Auslieferung ist Aufgabe von bloomsburys. (Bestellung über Webseite, App, Telefon)

von Fabio Spennato – 28.07.2014